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Kunst gegen Missbrauch ist eine Wanderausstellung, die Kunst mit Aufklärung und Prävention zum Thema sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen verbindet. Initiiert wurde das Projekt von der Künstlerin Nezilla und Professorin Dr. Julia Wege. Ziel der Ausstellung ist es, Hinsehen zu fördern, ins Gespräch zu kommen und das gesellschaftliche Schweigen über sexualisierte Gewalt zu durchbrechen. Gezeigt werden Fotografien von Felicitas Yang und Armando Milano, die scheinbar gewöhnliche Orte zeigen und dadurch verdeutlichen, dass sexualisierte Gewalt überall dort stattfinden kann, wo Kinder leben, lernen oder ihre Freizeit verbringen. Ergänzt werden diese Beiträge durch Werke von Julius Wolf, die die Perspektive und das Erleben eines Betroffenen in die Ausstellung einbringen. Die Präsentation erfolgt in Kooperation mit der Evangelischen Kirche der Pfalz, dem Bistum Speyer und dem Frauennotruf Speyer. Begleitend gibt es ein Programm mit Workshops und Veranstaltungen, in denen Expertinnen und Experten Aspekte von Prävention, Aufarbeitung und Schutz beleuchten. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei; für eine bessere Organisation ist für jede Veranstaltung eine separate Anmeldung erforderlich. Zur Ausstellung gibt es eine feierliche Eröffnung mit Redebeiträgen und einer Einführung in das Ausstellungskonzept durch einen der beteiligten Künstler. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind beim Veranstalter erhältlich.
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