
Brand in Rheinzabern: Ein Holzschuppen entfachte ein Feuer, das eine Doppelhaushälfte unbewohnbar machte – Sachschaden rund 400.000 Euro.
Ein Wohnungsbrand in Rheinzabern hat am Dienstag, 8. September 2026, für einen Schaden in Höhe von rund 400.000 Euro gesorgt und eine Doppelhaushälfte unbewohnbar gemacht. Gegen 16.50 Uhr brach auf einem Privatgrundstück in der Fidelisstraße aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Die Kriminalpolizei Landau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Brandursache geben können.
Das Feuer begann in einem Holzschuppen auf dem betroffenen Grundstück. Von dort griffen die Flammen zunächst auf einen angrenzenden Carport über und breiteten sich anschließend über Sträucher im Gartenbereich weiter auf die Doppelhaushälfte aus. Ein unmittelbar vor dem Carport abgestellter Pkw wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte verhindern, dass die Flammen auf die zweite Hälfte des Doppelhauses übergriffen. Während die direkt vom Brand betroffene Doppelhaushälfte derzeit nicht mehr bewohnbar ist, kann die benachbarte Einheit weiterhin genutzt werden. Angaben zu Verletzten enthält die Polizeimeldung nicht.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 400.000 Euro beziffert. Dieser umfasst den Schaden am Holzschuppen, dem Carport, dem vollständig zerstörten Fahrzeug sowie an der betroffenen Doppelhaushälfte selbst. Angesichts der Schadenshöhe und der ungeklärten Brandursache hat die Kriminalpolizei Landau die Ermittlungen übernommen.
Wer am Dienstagnachmittag, dem 8. September 2026, in der Fidelisstraße in Rheinzabern verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zur Entstehung des Brandes geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Landau zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06341 287-0 oder per E-Mail an kilandau@polizei.rlp.de entgegen.
Der Brand in Rheinzabern ist nicht der einzige Fall, mit dem sich die Kriminalpolizei in der Region derzeit befasst. Bereits am Montag, 7. September 2026, meldete ein Zeuge ein lautes Knallgeräusch in einer Kleingartenanlage in Haßloch neben der L532. Zwischen 20.30 Uhr und 21.10 Uhr geriet eine Parzelle in Brand, das Feuer breitete sich auf eine angrenzende Wiese aus. Der dabei entstandene Sachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt. Auch in diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei zur Brandursache, Verletzte gab es dabei keine.
Solche Brandereignisse verdeutlichen, wie schnell sich Feuer auf weitere Gebäude oder Flächen ausbreiten kann – und wie wichtig eine rasche Alarmierung der Feuerwehr ist. Wer einen Brand bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen und sich und andere in Sicherheit bringen, ohne unnötige Risiken einzugehen.
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