
Einbruch in ein Auktionshaus in Mutterstadt: Vier Täter stahlen Schmuck im Wert von tausenden Euro. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen sucht dringend Zeugen.
In den frühen Morgenstunden des 13. August 2026 ereignete sich in Mutterstadt ein spektakulärer Einbruch: Vier bislang unbekannte Täter verschafften sich gegen 3:50 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Auktionshaus in der Straße An der Fohlenweide – und das auf eine besonders dreiste Art und Weise. Mit einem Auto, das französische Kennzeichen trug, fuhren sie direkt in den Eingangsbereich des Gebäudes.
Der Schaden ist erheblich: Aus dem Verkaufsraum stahlen die Einbrecher Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Das für den Einbruch genutzte Fahrzeug mit den französischen Kennzeichen ließen die Täter am Tatort zurück.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Fall bereits aufgenommen. Laut einer offiziellen Mitteilung des Polizeipräsidiums Rheinpfalz werden nun Zeugen gesucht, die in der Tatnacht auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den vier Tätern geben können.
Wer in den frühen Morgenstunden des 13. August 2026 in der Straße An der Fohlenweide in Mutterstadt oder der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden. Jede noch so klein erscheinende Beobachtung kann für die Ermittlungen entscheidend sein.
Die Kriminalpolizei Ludwigshafen nimmt Hinweise aus der Bevölkerung auf zwei Wegen entgegen:
Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten darum, sich auch dann zu melden, wenn man glaubt, nur eine scheinbar unwichtige Beobachtung gemacht zu haben. Gerade in Fällen wie diesem, bei dem die Täter gezielt und schnell vorgegangen sind, können Zeugenaussagen aus der unmittelbaren Umgebung entscheidende Hinweise liefern.
Der Einbruch in Mutterstadt reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, mit denen sich die Kriminalpolizei Ludwigshafen derzeit befasst. Erst wenige Tage zuvor hatte das Polizeipräsidium Rheinpfalz über einen Telefonbetrugsfall berichtet, bei dem am 11. August 2026 ein 20-jähriger Tatverdächtiger in Ludwigshafen vorläufig festgenommen wurde. Der Verdächtige soll gemeinsam mit drei weiteren Personen seit Ende Juni in mehreren Fällen in der Vorderpfalz und in Baden-Württemberg Menschen durch geschickte Gesprächsführung zu Betrugshandlungen verleitet haben.
Die Region ist damit in jüngster Zeit verstärkt mit kriminellen Vorfällen konfrontiert, die die Behörden vor erhebliche Herausforderungen stellen. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz ist in all diesen Fällen aktiv und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Gerade bei Einbrüchen, bei denen Täter so entschlossen und organisiert vorgehen wie in Mutterstadt, ist die Unterstützung der Bevölkerung für die Ermittlungen unerlässlich. Wer in der betroffenen Straße oder den angrenzenden Bereichen wohnt oder in der Tatnacht unterwegs war, sollte seine Erinnerungen genau prüfen und sich bei der Kriminalpolizei melden.
Hinweise können rund um die Uhr telefonisch unter 0621 963-23312 oder per E-Mail an KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de übermittelt werden. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz laufen auf Hochtouren – jeder Hinweis zählt.






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