
Zwei 17-Jährige brachen in Frankenthal in einen Supermarkt ein und wurden auf frischer Tat festgenommen. Eine Zeugin hatte die Polizei alarmiert.
In den frühen Morgenstunden des 21. August 2026 kam es in Frankenthal zu einem dreisten Einbruch in einen Supermarkt. Gegen 04:30 Uhr beobachtete eine aufmerksame Zeugin, wie zwei Jugendliche die verschlossene Eingangstür eines Supermarktes in der Eisenbahnstraße eintraten. Die Frau reagierte sofort und verständigte umgehend die Polizei – eine Entscheidung, die maßgeblich zur schnellen Festnahme der beiden Täter beitrug.
Die beiden 17-Jährigen drangen durch die zuvor beschädigte Eingangstür in den Markt ein. Im Inneren des Supermarktes entwendeten sie Zigarettenpackungen. Doch ihr Plan ging nicht auf: Noch während die Tat in vollem Gange war, trafen Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Tatort ein. Die Beamten nahmen die beiden Jugendlichen noch im Markt vorläufig fest – ein schneller und entschlossener Einsatz, der durch den rechtzeitigen Notruf der Zeugin überhaupt erst ermöglicht wurde.
Nach der Festnahme wurden die beiden Beschuldigten zur Polizeidienststelle gebracht. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt. Im Anschluss daran übergaben die Beamten die Jugendlichen ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall werden durch das Polizeipräsidium Rheinpfalz geführt.
Der Fall zeigt eindrücklich, wie wichtig aufmerksame Bürgerinnen und Bürger für die Sicherheit im öffentlichen Raum sind. Ohne das beherzte Eingreifen der Zeugin, die den Einbruch beobachtete und sofort den Notruf wählte, hätten die beiden Jugendlichen möglicherweise unbemerkt entkommen können. Die schnelle Reaktion der Polizei in Kombination mit dem Notruf der Zeugin führte dazu, dass die Täter noch am Tatort gestellt werden konnten.
Grundsätzlich gilt: Wer eine Straftat beobachtet, sollte nicht zögern, sofort den Notruf 110 zu wählen. Dabei ist es wichtig, so viele Details wie möglich zu schildern – etwa die Anzahl der beteiligten Personen, deren Aussehen und die genaue Örtlichkeit des Geschehens. Zivilcourage bedeutet nicht, selbst einzugreifen, sondern die zuständigen Behörden schnellstmöglich zu informieren.
Einbrüche, die von Jugendlichen begangen werden, stellen die Behörden immer wieder vor besondere Herausforderungen. Im Rahmen des Jugendstrafrechts stehen nicht allein Strafe und Sanktion im Vordergrund, sondern auch erzieherische Maßnahmen. Die Übergabe an die Erziehungsberechtigten ist in solchen Fällen ein erster Schritt, der jedoch in der Regel weitere rechtliche und erzieherische Konsequenzen nach sich zieht. Welche Maßnahmen im vorliegenden Fall konkret eingeleitet werden, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz ist in der Region für die Strafverfolgung und die öffentliche Sicherheit zuständig und informiert regelmäßig über aktuelle Vorfälle. Wer Rückfragen zu dem Vorfall in Frankenthal hat, kann sich direkt an Jan Liebel vom Polizeipräsidium Rheinpfalz wenden – erreichbar unter der Telefonnummer 0621 963-20022 oder per E-Mail an pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de.
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