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Hausbesetzung in Speyer: Feuerwehr öffnet Gebäude nahe Gedächtniskirche

In Speyer besetzten sechs Personen ein leerstehendes Wohnhaus nahe der Gedächtniskirche und zündeten Bengalos – Polizei und Feuerwehr griffen ein.

Redaktion
·
1. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 14 Stunden

Einbruch und Besetzung in der Nähe der Gedächtniskirche

In Speyer ist es am Samstagabend zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz gekommen. Der Polizei wurde zunächst ein Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Nähe der Gedächtniskirche gemeldet. Als die eingesetzten Beamten der Polizei Speyer vor Ort die Lage überprüften, stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen klassischen Einbruch handelte: Mehrere Personen waren widerrechtlich in das Anwesen eingedrungen und versuchten offenbar, das Gebäude zu besetzen.

Bengalos und Rauchtöpfe im besetzten Haus

Während ihres Aufenthalts in dem leerstehenden Wohnhaus zündeten die Besetzer Bengalos und Rauchtöpfe. Die Polizeibeamten forderten die Personen daraufhin auf, das Gebäude zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie jedoch nicht nach. Um die Situation zu klären, wurde die Feuerwehr Speyer hinzugezogen, die das Gebäude schließlich öffnete, damit die Polizeikräfte es durchsuchen konnten.

Sechs Personen auf dem Speicher entdeckt

Bei der anschließenden Durchsuchung des Anwesens wurden die Einsatzkräfte fündig: Auf dem Speicher des Hauses konnten insgesamt sechs Hausbesetzer aufgespürt werden. Sie wurden aus dem Gebäude geführt und in Gewahrsam genommen. Der Einsatz verlief damit zwar ohne weitere Zwischenfälle, bedeutete für die Beteiligten aber dennoch ein juristisches Nachspiel.

Mehrere Straftatbestände im Raum

Die Beschuldigten müssen nun mit Verfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen. Letzteres steht im Zusammenhang mit dem Zünden der Bengalos und Rauchtöpfe im Gebäude, was als pyrotechnische Gegenstände unter entsprechende gesetzliche Regelungen fällt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie zum Motiv der Beteiligten aufgenommen. Bislang ist unklar, warum das leerstehende Wohnhaus gezielt besetzt wurde und ob es sich um eine spontane Aktion oder eine geplante Besetzung handelte.

Polizei bleibt in der Region präsent

Der Fall reiht sich in eine Serie aktueller Einsätze des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in der Region ein. Erst wenige Tage zuvor hatte die Polizei in Speyer auch einen Ladendiebstahl mit Pfeffersprayeinsatz zu bearbeiten, bei dem Zeugen gesucht werden. Zudem führte die Polizei zuletzt verstärkte Kontrollen in Landau sowie in den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim durch, um mit Beginn der dunklen Jahreszeit Wohnungseinbrüchen vorzubeugen. Diese Beispiele zeigen, dass die Sicherheitsbehörden in der Pfalz derzeit auf mehreren Ebenen gleichzeitig aktiv sind, um für Sicherheit in der Region zu sorgen.

Fazit

Die versuchte Besetzung eines leerstehenden Wohnhauses in Speyer endete für die sechs beteiligten Personen mit einer Ingewahrsamnahme und drohenden Strafverfahren. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes von Polizei und Feuerwehr konnte die Situation rasch geklärt werden. Die Ermittlungen zu Motiv und Hintergrund der Aktion dauern an. Antenne Pfalz wird über den weiteren Verlauf des Falls berichten, sobald neue Informationen von der Polizei vorliegen.

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