
Am Rathausplatz in Ludwigshafen wurden zwei Männer bei einer Kokain-Übergabe erwischt und sitzen nun in Untersuchungshaft – die Details zum Fall.
In Ludwigshafen ist es am Donnerstagabend zu einer Festnahme gekommen, die zwei junge Männer nun hinter Gitter gebracht hat. Polizeikräfte beobachteten gegen 18 Uhr am Rathausplatz, wie ein 22-Jähriger und ein 25-Jähriger offenbar Drogen übergaben. Die Beamten griffen umgehend ein und kontrollierten beide Männer vor Ort.
Bei der anschließenden Durchsuchung wurde die Polizei fündig: Bei dem 25-Jährigen stellten die Einsatzkräfte 23 verkaufsfertige Plomben mit Kokain sicher, insgesamt rund 14 Gramm. Die Menge und die Art der Verpackung deuten nach Einschätzung der Ermittler auf einen gezielten Handel mit der Droge hin. Beide Tatverdächtige wurden daraufhin vorläufig festgenommen.
Noch am Freitag, dem 02.10.2026, wurden die beiden Männer dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) gegen beide Beschuldigte Untersuchungshaftbefehle. Der Vorwurf lautet auf dringenden Tatverdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Kokain in nicht geringen Mengen. Im Anschluss an die Haftprüfung wurden die beiden Männer in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht, wo sie nun den weiteren Verlauf des Verfahrens erwarten.
Die Pressemitteilung zu dem Fall wurde gemeinsam von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz veröffentlicht. Für Rückfragen stehen auf Seiten der Staatsanwaltschaft Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz sowie auf Seiten der Polizei Lina Werner vom Polizeipräsidium Rheinpfalz zur Verfügung. Der Fall zeigt, wie konsequent Polizei und Justiz in der Region gegen den Drogenhandel im öffentlichen Raum vorgehen und reiht sich in eine Serie aktueller Einsätze im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ein. Erst kürzlich hatten Beamte im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle auf der A65 Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr geahndet, was die anhaltende Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte für diese Themenfelder in der gesamten Pfalz unterstreicht.
Für Anwohner und Besucher des Rathausplatzes in Ludwigshafen dürfte der Vorfall ein Beleg dafür sein, dass auch an zentralen, belebten Orten mit polizeilicher Präsenz und schnellem Einschreiten zu rechnen ist. Die zügige Vorführung vor den Haftrichter und der Erlass der Untersuchungshaftbefehle zeigen, dass die Justiz in solchen Fällen rasch reagiert, sobald ein dringender Tatverdacht vorliegt. Weitere Details zu dem Verfahren, etwa zum Ausgang der Ermittlungen oder einer möglichen Anklageerhebung, werden voraussichtlich erst im weiteren Verlauf des Strafverfahrens bekannt.






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