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Ludwigshafen: Mann wirft bei Polizeikontrolle Schusswaffe in den Rhein

In Ludwigshafen warf ein Mann bei einer Polizeikontrolle seine Schusswaffe in den Rhein – die Feuerwehr half bei der Suche, zudem wurden Drogen sichergestellt.

Redaktion
·
6. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Tagen

Kontrolle an der Rheinschanzenpromenade eskaliert

Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am Freitagnachmittag die Polizei in Ludwigshafen auf Trab gehalten. Gegen 17:40 Uhr kontrollierten Beamte im Bereich der Rheinschanzenpromenade einen 59-jährigen Mann. Als die Polizisten ihn durchsuchen wollten, griff der Mann zu einer drastischen Maßnahme: Er zog eine Schusswaffe und warf sie kurzerhand in den Rhein. Die Einsatzkräfte reagierten sofort und fesselten den Mann, bevor sie die Durchsuchung fortsetzten.

Drogen bei der Kontrolle sichergestellt

Bei der anschließenden Durchsuchung des 59-Jährigen wurden die Beamten fündig: Sie stellten Amphetamin sowie Cannabisprodukte sicher. Damit war die Angelegenheit für die Polizei jedoch noch nicht abgeschlossen, denn die ins Wasser geworfene Schusswaffe musste nun wiederbeschafft werden.

Feuerwehr unterstützt bei der Suche im Rhein

Um die weggeworfene Waffe zu bergen, forderte die Polizei Unterstützung der Feuerwehr Ludwigshafen an. Gemeinsam durchsuchten die Einsatzkräfte den Rhein nach dem Gegenstand – mit Erfolg: Die Schusswaffe konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Damit war ein zentrales Beweisstück gesichert, das dem Mann nun zur Last gelegt werden kann.

Wohnungsdurchsuchung bringt weitere Funde

Nach diesem ersten Zugriff ordnete die Staatsanwaltschaft Frankenthal eine Durchsuchung der Wohnung des 59-Jährigen an. Auch dort wurden die Polizeikräfte erneut fündig und stellten weitere geringe Mengen Amphetamin und Cannabis sicher. In der Gesamtbilanz kamen bei der Personenkontrolle und der anschließenden Wohnungsdurchsuchung rund 8 Gramm Amphetamin sowie etwa 15 Gramm Cannabisprodukte zusammen.

Mann muss sich wegen mehrerer Delikte verantworten

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Strafrechtliche Konsequenzen bleiben ihm dennoch nicht erspart: Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Konsumcannabisgesetz sowie das Waffengesetz verantworten. Die Ermittlungen dazu führt die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz.

Fazit

Der Fall zeigt, wie schnell aus einer alltäglichen Personenkontrolle ein größerer Einsatz werden kann. Dass der Mann versuchte, eine Schusswaffe im Rhein verschwinden zu lassen, führte letztlich dazu, dass neben der Polizei auch die Feuerwehr Ludwigshafen tätig werden musste. Am Ende stand ein umfangreicher Fund an Drogen und Waffen, der dem 59-Jährigen nun mehrere Verfahren einbringt. Für Antenne Pfalz bleibt dieser Vorfall ein eindrückliches Beispiel dafür, wie konsequent die Sicherheitsbehörden in der Region auch bei vermeintlich einfachen Kontrollen vorgehen.

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