
Speyer baut Barrierefreiheit an Schulen aus: Neuer Aufzug an der Siedlungsschule Realschule Plus ab 24.
Barrierefreiheit an Schulen ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Bildungsteilhabe. Die Stadt Speyer hat nun einen weiteren wichtigen Meilenstein auf diesem Weg erreicht: An der Siedlungsschule Realschule Plus wurde eine neue Aufzugsanlage in Betrieb genommen, und auch am Erweiterungsbau des Doppelgymnasiums wird die barrierefreie Zugänglichkeit in Kürze vollständig sichergestellt. Die Maßnahmen zeigen, wie konsequent die Stadt den Ausbau von Barrierefreiheit an ihren Schulstandorten vorantreibt – und das pünktlich zum Schuljahresbeginn.
Das Herzstück der aktuellen Maßnahme ist die neue Aufzugsanlage an der Siedlungsschule Realschule Plus in Speyer. Der Aufzug erschließt insgesamt fünf Geschosse – vom Keller bis zum 3. Obergeschoss – und ermöglicht damit Schülerinnen und Schülern mit eingeschränkter Mobilität erstmals einen vollständig selbstständigen Zugang zu allen Bereichen des Schulgebäudes.
Technisch wurde der Aufzugsschacht an das bestehende Treppenhaus angebaut. Besonders durchdacht: Ein Vorraum mit Tageslicht sorgt für eine helle und freundliche Erschließung, sodass der neue Aufzug nicht nur funktional, sondern auch angenehm nutzbar ist. Bereits ab dem 24. August 2026 steht die Anlage den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung – der Schulbetrieb kann damit barrierefrei starten.
Parallel zu den Arbeiten an der Siedlungsschule wird auch am Eingang des Erweiterungsbaus des Doppelgymnasiums eine neue barrierefreie Zugangsmöglichkeit geschaffen. Dort entsteht ein neuer Rollstuhllift, der laut Stadt Speyer voraussichtlich in rund zwei Wochen betriebsbereit sein soll.
Um den Lift optimal integrieren zu können, wurde die bestehende Betontreppe am Eingang durch eine Stahlkonstruktion mit Plattenbelag ersetzt. Diese neue Konstruktion ermöglicht eine funktionale und ansprechende Einbindung des Liftes in das Gebäude. Mit der Fertigstellung sind künftig alle Gebäude des Hans-Purrmann-Gymnasiums sowie des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums barrierefrei zugänglich.
Die aktuellen Investitionen reihen sich in eine längere Reihe von Barrierefreiheitsmaßnahmen ein. Bereits vor rund einem Jahr wurde im Erweiterungsbau des Doppelgymnasiums ein vorhandener Lastenaufzug zu einem vollwertigen barrierefreien Aufzug umgebaut und in Betrieb genommen. Die jetzt abgeschlossenen und laufenden Projekte stellen die logische Fortsetzung dieses Engagements dar.
Das erklärte Ziel der Stadt Speyer ist es, allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Besucherinnen und Besuchern einen möglichst selbstständigen und gleichberechtigten Zugang zu den Schulgebäuden zu ermöglichen. Mit den neuen Aufzügen und Zugangslösungen kommt die Stadt diesem Ziel deutlich näher.
Der Fokus auf barrierefreie und gut zugängliche öffentliche Infrastruktur ist ein Thema, das die gesamte Pfalzregion bewegt. Während in Speyer Schulgebäude barrierefrei erschlossen werden, sorgen in anderen Teilen der Region geplante Großveranstaltungen für umfangreiche Verkehrsregelungen. So hat die Weinkerwe Deidesheim 2026 – eines der beliebtesten Weinfeste der Region – umfassende Verkehrsmaßnahmen ausgelöst: Wie wir in einem früheren Beitrag ausführlich berichtet haben, gelten rund um das Festival weitreichende Straßensperrungen und Parkregeln, die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besuchende gleichermaßen betreffen. Beide Themen zeigen: Zugänglichkeit – ob für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder für Festivalbesuchende – ist ein zentrales Planungsthema in der Region.
Die Investitionen in die Barrierefreiheit an Speyerer Schulen sind mehr als bauliche Maßnahmen. Sie senden ein klares Signal: Bildungseinrichtungen müssen für alle Menschen zugänglich sein – unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Mobilität sollen ihren Schulalltag so selbstständig wie möglich gestalten können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Dass die neuen Anlagen pünktlich zum Schuljahresbeginn fertiggestellt werden, unterstreicht den Stellenwert, den die Stadt diesem Thema beimisst. Der Aufzug an der Siedlungsschule Realschule Plus ist ab dem 24. August 2026 in Betrieb, der Rollstuhllift am Doppelgymnasium soll wenige Wochen später folgen.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Aufzugs an der Siedlungsschule Realschule Plus und dem baldigen Start des Rollstuhlllifts am Doppelgymnasium setzt die Stadt Speyer ein starkes Zeichen für inklusive Bildungsinfrastruktur. Alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Besuchende – profitieren von den neuen Zugangsmöglichkeiten. Die konsequente Fortsetzung dieser Maßnahmen zeigt, dass Barrierefreiheit in Speyer kein einmaliges Projekt ist, sondern ein dauerhafter Anspruch.






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