
Die Polizei sucht nach einem 30-Jährigen, der aus einer psychiatrischen Einrichtung in Klingenmünster flüchtig ist.
Die Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz und das Polizeipräsidium Rheinpfalz haben eine gemeinsame Öffentlichkeitsfahndung nach einem 30-jährigen Mann eingeleitet. Der Gesuchte ist seit dem 7. September 2026 flüchtig und sein Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt. Zuletzt war der Mann in einer psychiatrischen Einrichtung in Klingenmünster untergebracht – einer Unterbringung, die das Landgericht Landau unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten angeordnet hatte.
Da alle bisherigen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg geblieben sind, bittet die Polizei nun die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten können entscheidend dazu beitragen, den Mann zu finden und ihn wieder in die gerichtlich angeordnete Unterbringung zu überführen.
Nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden hält sich der 30-Jährige möglicherweise nicht mehr in Deutschland auf. Zuletzt wurde er im Raum Straßburg in Frankreich gesehen. Die Fahndung erstreckt sich damit über die Landesgrenzen hinaus, was die Suche zusätzlich erschwert.
Wer den Gesuchten erkennt oder Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird dringend gebeten, umgehend die Polizei zu verständigen. Dabei gilt: Wenn Sie den 30-Jährigen sehen, behalten Sie diesen bitte im Blick und verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei. Bitte nehmen Sie keinen direkten Kontakt mit dem Mann auf.
Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten nimmt die Polizeiinspektion Bad Bergzabern unter der Telefonnummer 06343 9334-0 entgegen. Darüber hinaus steht der Notruf 110 jederzeit zur Verfügung, wenn der Mann gesichtet wird.
Weitere Informationen zur Fahndung, darunter auch ein Foto des Gesuchten, sind über den offiziellen Fahndungsaufruf unter s.rlp.de/i58USab abrufbar. Das Foto kann dabei helfen, den Mann zu identifizieren und ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Fahndung.
Öffentlichkeitsfahndungen werden von den Behörden gezielt eingesetzt, wenn herkömmliche polizeiliche Methoden keine Ergebnisse liefern. In diesem Fall haben die bisherigen Maßnahmen nicht dazu geführt, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. Die Bevölkerung wird daher zu einem unverzichtbaren Teil der Ermittlungsarbeit – denn Zeugen, die den Gesuchten kennen oder ihn wiedererkennen, können entscheidende Hinweise liefern, die den Behörden bislang fehlen.
Gerade in Grenzregionen wie der Pfalz, die geografisch nahe an Frankreich liegt, sind solche grenzüberschreitenden Fahndungen besonders herausfordernd. Der Hinweis, dass der Gesuchte zuletzt im Raum Straßburg gesehen wurde, macht deutlich, dass die Ermittlungen längst nicht mehr auf das Inland beschränkt sind.
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Falls Sie Hinweise zu dem gesuchten Mann haben, zögern Sie nicht und wenden Sie sich direkt an die Polizeiinspektion Bad Bergzabern unter 06343 9334-0 oder wählen Sie im Ernstfall den Notruf 110. Jeder Hinweis, so klein er auch erscheinen mag, kann für die Ermittler von großer Bedeutung sein.






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