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Radfahrerin stürzt nach Vollbremsung in Ludwigshafen – Alkoholtest positiv

Nach einer Vollbremsung stürzte eine Radfahrerin in Ludwigshafen – ein Atemalkoholtest ergab 0,83 Promille. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Redaktion
·
25. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 22 Minuten

Unfall zwischen zwei Radfahrern und einem Pkw in Ludwigshafen

In der Friedrich-Profit-Straße in Ludwigshafen am Rhein ist es am 24. Oktober 2026 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Radfahrer und ein entgegenkommender Pkw beteiligt waren. Der Vorfall endete für eine der beiden Radfahrerinnen mit einem Sturz – und einem positiven Alkoholtest.

Plötzliche Vollbremsung führte zum Sturz

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhren zwei Radfahrer gemeinsam die Friedrich-Profit-Straße in Richtung Herrenwaldstraße. Aus der entgegengesetzten Richtung näherte sich ein Pkw. Als der vordere Radfahrer aufgrund des entgegenkommenden Fahrzeugs abbremste, musste die hinter ihm fahrende Radfahrerin ebenfalls stark bremsen. Da sie jedoch zu geringen Sicherheitsabstand hielt, gelang ihr dies nicht rechtzeitig – sie stürzte. Dabei touchierte ihr Fahrrad den entgegenkommenden Pkw.

Alkoholgeruch führte zu Atemalkoholtest

Während die Polizeibeamten den Unfall vor Ort aufnahmen, stellten sie bei der gestürzten Radfahrerin Alkoholgeruch fest. Die Frau unterzog sich daraufhin freiwillig einem Atemalkoholtest, der einen Wert von 0,83 Promille ergab. In der Folge wurde sie auf die Polizeidienststelle gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Diese soll nun genauere Aufschlüsse über ihren tatsächlichen Alkoholpegel zum Unfallzeitpunkt liefern.

Ob und in welchem Umfang der Alkoholkonsum zu dem Sturz beigetragen hat, ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 bittet Zeuginnen und Zeugen des Verkehrsunfalls, sich bei ihr zu melden, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Weitere Vorfälle in der Region

Der Unfall in der Friedrich-Profit-Straße reiht sich in eine Serie von Meldungen der Polizeidirektion Ludwigshafen aus den vergangenen Tagen ein. So wurde in Speyer ein 45-jähriger Fahrer eines E-Scooters kontrolliert, bei dem sich herausstellte, dass sein Fahrzeug nicht versichert war – ihm droht nun ein Strafverfahren. Ebenfalls in Speyer kam es in der Petschengasse zu zwei versuchten Einbrüchen, bei denen Hebelmarken an rückwärtigen Hauseingangstüren festgestellt wurden. Auch hier sucht die Polizei nach Zeugen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Abend des 23. Oktober 2026 in der Oppauer Straße in Ludwigshafen: Dort kollidierte eine 14-Jährige als Fahrerin eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einem Pkw und blieb verletzt liegen. Bemerkenswert dabei: Ein Schaulustiger filmte die verletzte Unfallbeteiligte, weshalb gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet wurde.

Sicherheitsabstand bleibt entscheidend

Der Unfall in der Friedrich-Profit-Straße zeigt erneut, wie wichtig ein ausreichender Sicherheitsabstand im Straßenverkehr ist – auch unter Radfahrenden. Schon eine plötzliche Bremsung kann bei zu geringem Abstand zu Stürzen und Kollisionen führen, selbst wenn kein direkter Zusammenstoß mit einem Fahrzeug beabsichtigt war. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass Alkohol am Lenker eines Fahrrads ebenso wie im Auto die Reaktionsfähigkeit erheblich einschränken kann und somit ein erhebliches Risiko für die eigene Sicherheit sowie die anderer Verkehrsteilnehmer darstellt.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Rolle des Alkoholkonsums dauern an. Zeuginnen und Zeugen, die Beobachtungen zu dem Vorfall gemacht haben, können sich weiterhin bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 melden.

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