
Am Baggersee „Schlicht“ in Neuhofen wurde eine 29-Jährige Opfer eines sexuellen Übergriffs. Die Polizei Ludwigshafen sucht dringend Zeugen und bittet um…
Am Mittwochabend, dem 26. August 2026, ereignete sich gegen 20 Uhr am Baggersee „Schlicht“ in Neuhofen ein erschreckender Vorfall: Eine 29-jährige Frau wurde Opfer eines sexuellen Übergriffs. Die Frau saß zu diesem Zeitpunkt auf einer Bank am Weg zwischen dem Parkplatz an der L534 – zwischen Neuhofen und Waldsee – und dem Baggersee, als ein unbekannter Mann auftauchte und sie attackierte.
Laut Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz entkleidete der Täter die Frau gewaltsam und berührte sie unsittlich. Als sie sich wehrte, schlug der Mann sie mehrfach ins Gesicht. Erst als die Frau um Hilfe rief und zwei Passanten auf sich aufmerksam machte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete anschließend zu Fuß in eine unbekannte Richtung. Die 29-Jährige erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.
Der flüchtige Täter konnte von der Geschädigten wie folgt beschrieben werden:
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Unbekannten. Insbesondere die beiden Passanten, die durch die Hilferufe der Geschädigten auf die Situation aufmerksam wurden und ihr halfen, werden gebeten, sich umgehend bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen zu melden.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz hat die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Wer die Tat beobachtet hat, den Täter kennt oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 963-23312 oder per E-Mail an KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de an die Kriminalpolizei Ludwigshafen zu wenden.
Besonders wichtig ist die Kontaktaufnahme der beiden Passanten, die durch die Hilferufe der Frau auf den Vorfall aufmerksam wurden. Sie könnten entscheidende Hinweise zur Identifizierung des Täters liefern und sind als potenzielle Zeugen für die Ermittlungen von großer Bedeutung.
Vorfälle wie dieser machen deutlich, wie wichtig es ist, in der Öffentlichkeit aufmerksam zu sein und bei Anzeichen von Gefahr oder Hilflosigkeit nicht wegzuschauen. In diesem Fall war die Zivilcourage der beiden Passanten, die auf die Hilferufe der Geschädigten reagierten, entscheidend dafür, dass der Täter abließ. Dieses Verhalten kann im Ernstfall Leben retten oder – wie hier – Schlimmeres verhindern.
Sollten Sie Zeugin oder Zeuge ähnlicher Vorfälle in der Region werden, zögern Sie nicht, die Polizei unter dem Notruf 110 zu verständigen. Auch Hinweise zu diesem konkreten Fall nehmen die Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei Ludwigshafen weiterhin entgegen.
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