
Im Luitpoldpark in Landau in der Pfalz ereignete sich am 19. August 2026 ein sexueller Übergriff. Die Polizei sucht dringend Zeugen und bittet um Hinweise.
Im Luitpoldpark in Landau in der Pfalz hat sich am Mittwoch, dem 19. August 2026, ein sexueller Übergriff ereignet. Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtet, setzte sich eine Frau zwischen 12:30 und 13:30 Uhr in der Nähe der Hindenburgstraße auf eine Bank, auf der bereits ein Mann saß. Als die beiden ins Gespräch kamen, versuchte der Mann die Frau zu küssen und zog sie anschließend auf seinen Schoß, wo er sie unsittlich berührte.
Der Frau gelang es, sich aus der Situation zu befreien, zu flüchten und umgehend die Polizei zu verständigen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige nicht mehr angetroffen werden.
Die Polizei veröffentlichte eine Personenbeschreibung des unbekannten Mannes. Demnach soll er circa 35 Jahre alt sein und zum Tatzeitpunkt helle Kleidung getragen haben. Außerdem soll er mit einem Rucksack, einer Schirmmütze und einer Sonnenbrille ausgestattet gewesen sein. Weitere Details zur Erscheinung des Mannes sind derzeit nicht bekannt.
Besonders wichtig für die Ermittlungen ist eine junge Frau, die sich unmittelbar vor dem Übergriff zufällig an der Parkbank befand und kurz mit der Geschädigten gesprochen haben soll. Diese Zeugin hat sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet und könnte wertvolle Hinweise liefern.
Die Kriminalinspektion Landau bittet daher diese Frau sowie alle weiteren Personen, die Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen geben können, sich dringend zu melden.
Wer den Vorfall im Luitpoldpark beobachtet hat, den beschriebenen Mann kennt oder anderweitig relevante Informationen besitzt, wird gebeten, sich direkt mit der Kriminalinspektion Landau in Verbindung zu setzen:
Jeder Hinweis, auch wenn er zunächst unwichtig erscheinen mag, kann für die Ermittlungen entscheidend sein. Die Polizei appelliert daher ausdrücklich an alle Personen, die sich zur fraglichen Zeit im Luitpoldpark aufgehalten haben, ihre Beobachtungen zu schildern.
Der Vorfall verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, in öffentlichen Bereichen aufmerksam zu sein und im Zweifel einzuschreiten oder zumindest die Polizei zu alarmieren. Wer Zeuge eines solchen Übergriffs wird, sollte nicht zögern, den Notruf 110 zu wählen. Die betroffene Frau hat in diesem Fall genau richtig reagiert: Sie hat sich dem Zugriff entzogen und sofort die Behörden informiert.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz ermittelt in dem Fall und ist auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, um den Tatverdächtigen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Rückfragen zur Pressemitteilung können an Bastian Hübner vom Polizeipräsidium Rheinpfalz unter der Telefonnummer 0621 963-20022 oder per E-Mail an pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de gerichtet werden.






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