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Versuchtes Tötungsdelikt in Ludwigshafen: Vier weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Ludwigshafen sitzen nun drei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Redaktion
·
8. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Wochen

Ermittlungserfolg nach versuchtem Tötungsdelikt

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Ludwigshafen haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und die Kriminalpolizei Ludwigshafen durch intensive und umfangreiche Ermittlungen bedeutende Fortschritte erzielt. Vier weitere Tatverdächtige konnten identifiziert werden – gegen drei von ihnen wurden inzwischen Untersuchungshaftbefehle erlassen und vollzogen. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz vom 8. September 2026 hervor.

Hintergrund: Erste Festnahme bereits im August

Bereits am 8. August 2026 war gegen einen ersten 25-jährigen Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet worden. Dieser Schritt markierte den Auftakt einer umfangreichen Ermittlungsarbeit, die nun weitere Früchte trägt. Im Zuge der weiteren Untersuchungen gelang es den Behörden, insgesamt vier zusätzliche Personen zu identifizieren, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.

Drei Männer sitzen nun in Untersuchungshaft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wurden am 1. September 2026 Untersuchungshaftbefehle gegen drei der neu identifizierten Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren erlassen – jeweils wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Vollzug der Haftbefehle erfolgte in den darauffolgenden Tagen:

  • Der 21-Jährige wurde am 2. September 2026 durch Polizeikräfte verhaftet und am folgenden Tag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug. Anschließend wurde der junge Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
  • Der 25-Jährige befand sich zum Zeitpunkt der Ermittlungen bereits aufgrund einer Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahls in einer Justizvollzugsanstalt. Auch er wurde am 3. September 2026 dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Beschuldigte verblieb daraufhin in der Justizvollzugsanstalt.
  • Der 30-Jährige konnte am 4. September 2026 durch Polizeikräfte in Ludwigshafen verhaftet werden. Noch am selben Tag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der auch in diesem Fall den Haftbefehl in Vollzug setzte. Anschließend wurde der Mann ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Vierter Verdächtiger identifiziert – kein Haftbefehl

Neben den drei nun in Untersuchungshaft sitzenden Männern konnte ein weiterer 21-Jähriger als mutmaßlich an der Tat beteiligt ermittelt werden. Gegen ihn wurde jedoch kein Untersuchungshaftbefehl beantragt, da gegen ihn kein dringender Tatverdacht eines versuchten Tötungsdeliktes begründet werden konnte.

Ermittlungen zu Hintergründen und Motiv dauern an

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen sind noch nicht abgeschlossen. Insbesondere die Hintergründe der Tat sowie das Motiv der Tatverdächtigen sind weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Wann mit einem Abschluss der Ermittlungen zu rechnen ist, wurde bislang nicht mitgeteilt.

Antenne Pfalz berichtet weiter über die Entwicklungen rund um diesen Fall. Aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie jederzeit auf antenne-pfalz.de.

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