
Neustadt an der Weinstraße begrüßt 18 Erstsemester des Weincampus aus aller Welt. OB Weigel empfing die Studierenden mit Wein und Brezeln im Rathausinnenhof.
Neustadt an der Weinstraße hat seine neuesten Nachwuchswinzerinnen und -winzer mit offenen Armen empfangen: Oberbürgermeister Marc Weigel begrüßte 18 Erstsemester des Weincampus Neustadt persönlich im historischen Innenhof des Rathauses. Mit einem Glas Wein und frischen Brezeln stießen die neuen Studierenden gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt auf ihren Studienstart an – eine Geste, die inzwischen zur geschätzten Tradition geworden ist.
Der Empfang am Marktplatz unterstreicht, wie eng die Stadt Neustadt an der Weinstraße mit dem Weincampus Neustadt verbunden ist. Der Hochschulstandort ist ein wichtiger Identifikationspunkt für die Stadt und zieht junge Menschen aus nah und fern an.
Die 18 neuen Studierenden des Weincampus kommen aus den unterschiedlichsten Regionen und Ländern: Vertreten sind Studierende aus der Pfalz, Baden, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen, aber auch aus der Mosel-Region sowie aus Österreich, Irland und China. Diese Vielfalt zeigt eindrucksvoll, welche Strahlkraft der Weincampus Neustadt weit über die Grenzen der Region hinaus besitzt.
Dass eine spezialisierte Hochschuleinrichtung im Bereich Weinbau Studierende aus so vielen verschiedenen Ländern und Bundesländern anzieht, ist ein klares Signal: Die Ausbildungsqualität und der Ruf des Weincampus Neustadt sind international anerkannt.
In seiner Ansprache hob Oberbürgermeister Marc Weigel die besondere Bedeutung des Weinbaus und des Weincampus für die Stadt hervor. „Wir sind zwar keine Universitätsstadt, aber mit dem Weincampus ein Hochschulstandort“, erklärte Weigel. „Ich bin stolz und dankbar für die hochkarätige Arbeit, die dort geleistet wird und sehr glücklich, dass sie junge, wissbegierige und kluge Köpfe anzieht.“
Mit diesen Worten brachte der Oberbürgermeister auf den Punkt, was den Weincampus Neustadt so besonders macht: Es geht nicht nur um Weinbau als traditionelles Handwerk, sondern um wissenschaftlich fundierte, hochwertige Ausbildung auf internationalem Niveau – mitten in der Pfalz.
Neben dem Stadtoberhaupt richtete auch Karin Henneke, Geschäftsführerin der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG), das Wort an die neuen Studierenden. Sie machte deutlich, dass die Stadt nicht nur beim Studienstart willkommen heißt, sondern auch langfristig Unterstützung bietet: Wer sich mit der Gründung eines eigenen Unternehmens oder mit Nachfolgeregelungen beschäftigt, könne sich jederzeit an die WEG wenden. „Wir bieten bestmögliche Förderung und Beratung an“, betonte Henneke.
Damit sendet die Stadt ein klares Signal an die Studierenden: Neustadt an der Weinstraße ist nicht nur ein attraktiver Studienort, sondern auch ein Umfeld, das unternehmerisches Denken fördert und konkrete Perspektiven für die Zeit nach dem Studium bietet.
Nach den offiziellen Begrüßungsworten ging es für die Gruppe auf eine Führung durch die Stadt – eine schöne Möglichkeit für die Erstsemester, ihre neue Wahlheimat auf zwei Beinen kennenzulernen. Neustadt an der Weinstraße hat dabei einiges zu bieten: als lebendige Stadt inmitten der Pfalz mit einer langen weinkulturellen Geschichte.
Den krönenden Abschluss des Empfangstags bildete ein geselliger Abend auf Einladung der Bürgerstiftung: Bei Flammkuchen, kühlen Getränken und einer Kellerführung in der traditionsreichen Heim’schen Privat Sektkellerei konnten die neuen Studierenden die Weinkultur der Region hautnah erleben – ein stimmungsvoller Auftakt für ihr Studium in der Pfalz.
Der Weincampus Neustadt steht für eine spezialisierte, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung rund um das Thema Wein. Die Tatsache, dass Studierende aus so vielen verschiedenen Regionen – von der deutschen Küste bis nach Ostasien und Westeuropa – den Weg nach Neustadt an der Weinstraße finden, belegt die überregionale und internationale Bedeutung dieser Einrichtung.
Für die Stadt selbst ist der Weincampus ein wichtiger Standortfaktor: Er verbindet jahrhundertealte Weinbautradition mit moderner Hochschulbildung und sorgt dafür, dass Neustadt auch als Bildungsstandort wahrgenommen wird. Der jährliche Empfang der Erstsemester durch den Oberbürgermeister ist dabei mehr als nur eine nette Geste – er ist Ausdruck einer gelebten Partnerschaft zwischen Stadt und Hochschule.
Mit dem Willkommensempfang für den neuen Jahrgang setzt Neustadt an der Weinstraße einmal mehr ein Zeichen dafür, dass kluge Köpfe hier nicht nur willkommen sind, sondern auch die besten Voraussetzungen finden, um ihre Leidenschaft für Wein in eine professionelle Karriere zu verwandeln.






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