
Auf der A61 zwischen Schifferstadt und Speyer verlor ein Sattelzug durch einen geplatzten Reifen die Kontrolle und krachte in die Mittelschutzplanke.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, zwischen dem 18. und 19. September 2026, ereignete sich auf der Autobahn A61 ein schwerer Alleinunfall, der stundenlange Verkehrsbehinderungen und einen aufwendigen Bergungseinsatz nach sich zog. Gegen 22:45 Uhr verlor der 63-jährige Fahrer eines Sattelzugs auf der Fahrtrichtung Speyer, zwischen der Anschlussstelle Schifferstadt und dem Autobahnkreuz Speyer, aufgrund eines geplatzten Reifens die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Sattelzug kollidierte infolgedessen mit der Mittelschutzplanke und blieb dort mittig stecken. Durch aufgewirbeltes Erdreich wurde zudem der Pkw einer 59-jährigen Autofahrerin leicht beschädigt, die sich auf der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn befand. Verletzte gab es bei dem Unfall glücklicherweise keine – weder der Lkw-Fahrer noch die Pkw-Fahrerin kamen körperlich zu Schaden.
Die Unfallaufnahme und die anschließende Bergung des Sattelzugs gestalteten sich aufgrund der genauen Unfallendposition als äußerst komplex und zeitintensiv. Der Einsatz zog sich bis weit in die frühen Morgenstunden hin. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei von der Feuerwehr Schifferstadt sowie der Feuerwehr Speyer, die gemeinsam mit der Polizei vor Ort tätig waren.
In einer ersten Phase wurden Teile beider Richtungsfahrbahnen gesperrt, um die Bergungsarbeiten sicher durchführen zu können. Für den eigentlichen Abschleppvorgang war schließlich eine vollständige Sperrung der A61 in Richtung Speyer ab der Anschlussstelle Schifferstadt notwendig. Diese Vollsperrung dauerte von etwa 03:00 Uhr bis 06:15 Uhr an.
Da der Unfall in der Nacht zum Samstag stattfand und das Verkehrsaufkommen zu dieser Zeit entsprechend mäßig war, hielten sich die Verkehrsbehinderungen trotz der mehrstündigen Sperrung in Grenzen. Lediglich geringe Stauungen wurden verzeichnet. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Der Sattelzug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste vollständig abgeschleppt werden.
Zuständig für die Unfallaufnahme war die Polizeiautobahnstation Ruchheim, die zur Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße gehört. Wer Fragen zum Vorfall hat, kann sich unter der Telefonnummer 06237/933-0 oder per E-Mail an pastruchheim.presse@polizei.rlp.de an die zuständige Dienststelle wenden.
Unfälle durch geplatzte Reifen gehören zu den besonders gefährlichen Ereignissen im Schwerlastverkehr. Ein Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit kann dazu führen, dass der Fahrer binnen Sekunden die Kontrolle über das Fahrzeug verliert – wie dieser Vorfall auf der A61 eindrücklich zeigt. Regelmäßige Reifenkontrollen vor jeder Fahrt sind daher essenziell, um solche Gefahrensituationen zu vermeiden. Auch die richtige Reaktion im Ernstfall – ruhiges Gegenlenken, kein abruptes Bremsen – kann entscheidend sein.
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Was war die Ursache des Unfalls auf der A61?
Ein geplatzter Reifen war die Ursache des Unfalls. Der 63-jährige Sattelzug-Fahrer verlor dadurch gegen 22:45 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Mittelschutzplanke.
Gab es Verletzte bei dem Unfall zwischen Schifferstadt und Speyer?
Nein, bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch die 59-jährige Pkw-Fahrerin auf der Gegenfahrbahn blieben körperlich unversehrt.
Wie lange war die A61 nach dem Unfall gesperrt?
Die A61 in Richtung Speyer war ab der Anschlussstelle Schifferstadt für den Abschleppvorgang von circa 03:00 Uhr bis 06:15 Uhr vollständig gesperrt. Zuvor waren zeitweise Teile beider Richtungsfahrbahnen gesperrt.
Welche Feuerwehren waren an dem Einsatz beteiligt?
Die Feuerwehr Schifferstadt und die Feuerwehr Speyer unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme und der Bergung des Sattelzugs.
Wie hoch ist der entstandene Sachschaden?
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Der Sattelzug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.






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